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🍕 Vorspeisen

Rezepte für 2 Personen · Japanisch-Asiatische Kleinigkeiten

Tofu-Tempura (vegan)
6,90 €
Kross frittierter Tofu im hauchdünnen Tempurateig — leicht, luftig, knusprig
Zutaten — für 2 Personen
  • Fester Tofu*300 g
  • Weizenmehl80 g
  • Kartoffelstärke40 g
  • Eiskaltes Wasser (oder Sprudelwasser)160 ml
  • Backpulver½ TL
  • Salz1 Prise
  • Rapsöl zum Frittieren1 L
  • Sojasauce3 EL
  • Mirin2 EL
  • Dashi-Pulver (vegan: Kombu-Dashi)½ TL
  • Daikon-Rettich, gerieben2 EL
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
Zubereitung
  1. Tofu 30 min. in Küchenpapier einwickeln und pressen — so viel Flüssigkeit wie möglich entfernen. In 2×4 cm große Rechtecke schneiden.
  2. Tempurateig: Mehl, Stärke, Backpulver und Salz trocken mischen. Eiskaltes Wasser zugeben und mit Stäbchen nur kurz verrühren — Klumpen sind erwünscht! Nicht übermischen.
  3. Öl auf 175 °C erhitzen (Holzstäbchen-Test: sofort Blasen). Tofu-Stücke durch den Teig ziehen, abtropfen lassen, in Portionen 3–4 min. frittieren bis goldgelb-kross. Auf Küchenpapier abtropfen.
  4. Tentsuyu-Dippsauce: Sojasauce, Mirin und 100 ml Wasser mit Dashi 2 min. erhitzen. Geriebenen Rettich und geschnittene Frühlingszwiebeln dazu. Sofort heiß servieren.
Küchentipp: Der Schlüssel zu perfekter Tempura ist die Temperatur: Teig muss eiskalt, Öl muss heiß sein. Eiswürfel in den Teig geben. Nie den Teig übermischen — die Klumpen aus nicht aufgelöstem Mehl sind genau richtig und geben die typische zarte, luftige Kruste.
Torikaraage
8,20 €
Japanisches frittiertes Hähnchen in Soja-Sake-Ingwer-Marinade — knuspriger als KFC
Zutaten — für 2 Personen
  • Hähnchenschenkel ohne Knochen*300 g
  • Sojasauce3 EL
  • Sake (oder trockener Sherry)2 EL
  • Mirin1 EL
  • Ingwer, frisch gerieben1 TL
  • Knoblauch, gerieben1 Zehe
  • Kartoffelstärke5 EL
  • Rapsöl zum Frittieren1 L
  • Zitrone½ Stück
  • Mayonnaise (japanische, z.B. Kewpie)2 EL
Zubereitung
  1. Hähnchen in mundgerechte 3×4 cm Stücke schneiden. Marinade aus Sojasauce, Sake, Mirin, Ingwer und Knoblauch mischen. Hähnchen mindestens 30 min., besser 2 Std. marinieren.
  2. Überschüssige Marinade abschütteln. Jedes Stück großzügig in Kartoffelstärke wälzen — gleichmäßig, von allen Seiten.
  3. Öl auf 170 °C erhitzen. In Portionen 5–6 min. frittieren bis dunkelgolden. Herausnehmen, 2 min. ruhen lassen.
  4. Zweites Frittieren: Öl auf 190 °C erhitzen, Hähnchen nochmals 90 Sek. frittieren — das macht es extra kross. Auf Küchenpapier abtropfen, mit Zitrone und Kewpie servieren.
Küchentipp: Das doppelte Frittieren (Doppelfrittage) ist das japanische Geheimnis für übernatürliche Knusprigkeit. Das erste Frittieren gart das Fleisch, das zweite bei höherer Hitze karamellisiert die Stärke zu einer unlösbar knusprigen Schicht. Kartoffelstärke statt Mehl ist entscheidend — sie gibt eine leichtere, knusprigere Kruste als Weizenmehl.
Gyoza (vegan)
8,90 €
Gebratene Teigtaschen mit Gemüsefüllung — knusprig unten, zart oben
Zutaten — für 2 Personen
  • Gyoza-Teigblätter (Asialaden, rund, ø 9 cm)20 Stück
  • Weißkohl150 g
  • Shiitake-Pilze80 g
  • Karotte1 Stück
  • Ingwer, frisch1 TL
  • Knoblauch2 Zehen
  • Sesamöl1 TL
  • Sojasauce2 EL
  • Salz½ TL
  • Rapsöl2 EL
  • Wasser80 ml
  • Reisessig2 EL
  • Chiliöl1 TL
Zubereitung
  1. Füllung: Weißkohl sehr fein hacken, mit ½ TL Salz mischen, 10 min. ziehen, dann fest ausdrücken. Pilze und Karotte fein hacken. Alles mit Ingwer, Knoblauch, Sesamöl und Sojasauce mischen.
  2. Teigblatt in die Hand legen, 1 TL Füllung in die Mitte. Rand mit Wasser befeuchten, zur Hälfte falten. Rand mit Fingern in 5–6 Falten legen (Plissee-Technik) und fest verschließen.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen, Gyoza in einer Lage hineinstellen. Bei mittlerer Hitze 2 min. braten bis die Unterseite goldbraun ist.
  4. Wasser zugießen (vorsicht: spritzt!), Deckel drauf, 5–6 min. dämpfen bis das Wasser verdampft ist. Deckel ab, nochmals 1 min. kross braten. Mit Essig-Sojasauce und Chiliöl servieren.
Küchentipp: Die Potsticker-Methode (erst braten, dann dämpfen, dann nochmals braten) gibt die perfekte Kombination: kross-goldene Unterseite, zarter Teig oben. Die Füllung muss wirklich trocken sein — ausgepresstes Wasser ist entscheidend, sonst weicht der Teig durch.
Hácảo — Gedämpfte Reismehl-Teigtaschen mit Garnele
9,50 €
Die Dim-Sum-Königin aus Hongkong — hauchdünner Reismehlteig, gefüllt mit Garnelen und Karotte
Zutaten — für 2 Personen
  • Garnelen, geschält und entdarmt*200 g
  • Karotte1 Stück
  • Bambussprossen (Dose)50 g
  • Ingwer, frisch½ TL
  • Sesamöl1 TL
  • Sojasauce1 EL
  • Stärke1 TL
  • Salz, weißer Pfeffernach Geschmack
  • Weizenmehl (Type 400)100 g
  • Kartoffelstärke30 g
  • Kochendes Wasser130 ml
  • Sesamöl für Teig1 TL
Zubereitung
  1. Füllung: Garnelen grob hacken (nicht zu fein — Stücke sollen erkennbar sein). Karotte sehr fein würfeln, Bambussprossen hacken. Mit Ingwer, Sesamöl, Sojasauce und Stärke mischen. 20 min. kühlen.
  2. Teig: Mehl und Stärke mischen, kochendes Wasser und Sesamöl zugießen, sofort mit einem Löffel verrühren, dann 5 min. kneten bis glatter, nicht-klebriger Teig entsteht. In Folie 15 min. ruhen.
  3. Walnussgroße Teigstücke abdrehen, auf geölter Fläche sehr dünn ausrollen (1–2 mm). Füllung in die Mitte, zu Halbmond falten und Rand fest andrücken (Rüschen optional).
  4. Im Bambus-Dämpfer (oder über kochendem Wasser) auf geöltem Pergament 7–8 min. dämpfen bis Teig transparent-perlmuttartig wird. Sofort mit Sojasauce und Chiliöl servieren.
Küchentipp: Der Teig aus kochendem Wasser (Brühteig) ist das Geheimnis der transparenten Dim-Sum-Hülle. Das Wasser muss wirklich kochend heiß sein — es gelatiniert die Stärke und gibt dem Teig seine charakteristische Glätte. Wer keine Dämpfkörbe hat: Ein Sieb über einen Topf mit Wasser funktioniert genauso.
Garnelen-Ceviche
9,80 €
Japanisch inspirierte Ceviche mit Garnele, Mandarine, Yuzu, Ingwer und Koriander
Zutaten — für 2 Personen
  • Garnelen, roh, geschält*200 g
  • Yuzu-Saft (oder ½ Zitrone + ½ Limette)3 EL
  • Mandarinen-Saft, frisch4 EL
  • Ingwer, frisch gerieben1 TL
  • Chili, frisch1 Stück
  • Koriander, frisch½ Bund
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
  • Sesamöl1 TL
  • Sojasauce1 TL
  • Mandarinenfilets2 Mandarinen
  • Sesam, geröstet1 EL
  • Fleur de Selnach Geschmack
Zubereitung
  1. Garnelen schmetterlingartig aufschneiden (der Länge nach fast durchschneiden und aufklappen). In kochendem Salzwasser 60 Sekunden blanchieren — sie sollen gerade eben gar und zart rosé sein. Sofort in Eiswasser abschrecken.
  2. Leche de tigre: Yuzu-Saft, Mandarinensaft, Ingwer, Chili (entkernt), Sojasauce und Sesamöl mischen. Mit Salz abschmecken.
  3. Mandarinenfilets filetieren (weiße Haut entfernen). Frühlingszwiebeln schräg in Ringe schneiden. Koriander grob zupfen.
  4. Garnelen in Glasschälchen anrichten, Leche de tigre angießen, Mandarinen-Filets und Koriander darüber, Frühlingszwiebeln, Sesam und Fleur de Sel. Sofort servieren — die Säure gart beim Warten weiter.
Küchentipp: Yuzu ist eine japanische Zitrusfrucht mit einem einzigartigen Duft zwischen Grapefruit, Zitrone und Mandarine. Yuzu-Saft gibt es als Flasche im Asialaden. Er ist die Seele dieser Ceviche — ohne Yuzu ist es eine gute Ceviche, mit Yuzu ist es eine außergewöhnliche. Das Schmetterling-Schneiden der Garnelen gibt mehr Fläche für die Marinade.
Saté — Hähnchen-Spieße mit Yakitori-Sauce
8,50 €
Asiatische Grillsp&iezlig;e mit karamellisierter Soja-Mirin-Tare-Glasur
Zutaten — für 2 Personen
  • Hähnchenbrust oder -schenkel*300 g
  • Sojasauce4 EL
  • Mirin3 EL
  • Sake2 EL
  • Zucker1 EL
  • Frühlingszwiebeln (nur weißer Teil)4 Stück
  • Sesam, geröstet1 EL
  • Holzspieße (eingeweicht)8 Stück
Zubereitung
  1. Yakitori-Tare: Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen, 8–10 min. bei mittlerer Hitze einkochen bis sirupartig-karamellisiert. Abkühlen lassen.
  2. Hähnchen in 2 cm große Würfel schneiden. Im Wechsel mit Frühlingszwiebelstücken auf Spieße stecken.
  3. Grillpfanne oder Grill auf höchste Stufe erhitzen. Spieße ohne Sauce 2–3 min. je Seite grillen bis sie schöne Röststreifen haben.
  4. Mit Yakitori-Tare bepinseln, nochmals 30 Sek. je Seite — die Sauce karamellisiert sichtbar. Nochmals bepinseln, nochmals kurz grillen (insgesamt 2–3 Schichten). Mit Sesam bestreuen.
Küchentipp: Das Geheimnis echter Yakitori-Tare ist die Einkochu ng: Sie muss wirklich dickflüssig werden wie leichter Sirup. In Tokio hängen Yakitori-Restaurants ihre Tare-Töpfe über Generationen auf — je älter die Tare, desto tiefer das Umami. Mehrfaches Bepinseln und kurzes Karamellisieren ist der Schlüssel zur lackhaften Glanzschicht.
Thunfisch-Tataki
12,50 €
Kurz angebratenes Thunfischfilet* — mit Ponzu-Sauce und Sesam
Zutaten — für 2 Personen
  • Thunfischfilet (Sushi-Qualität)*300 g
  • Schwarzer und weißer Sesam3 EL
  • Rapsöl1 EL
  • Sojasauce3 EL
  • Yuzu-Saft oder Zitronensaft2 EL
  • Mirin1 EL
  • Daikon-Rettich80 g
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
  • Ingwer, frisch1 TL
  • Microgreens oder Kressezum Garnieren
Zubereitung
  1. Thunfisch trocken tupfen. Sesam auf einem Teller mischen. Fischfilet von allen langen Seiten im Sesam wälzen — er soll vollständig bedeckt sein.
  2. Rapsöl in einer gusseisernen Pfanne auf höchster Stufe erhitzen bis es raucht. Thunfisch je langer Seite 20–30 Sekunden scharf anbraten. Die Kerntemperatur bleibt roh — nur die äußerste Schicht wird weiß.
  3. Sofort aus der Pfanne, auf Küchenpapier 1 min. ruhen. In 5–7 mm dicke Scheiben schneiden.
  4. Ponzu: Sojasauce, Yuzu-Saft und Mirin mischen. Auf Tellern anrichten mit geriebenem Daikon, Frühlingszwiebeln und Microgreens. Ponzu direkt auf dem Teller angießen, nicht über den Fisch.
Küchentipp: Tataki bedeutet 'angeschlagen' — das Fleisch wird nur kurz von außen gegart, innen bleibt es roh. Sushi-Qualität ist ein Muss: Der Fisch muss für den Rohverzehr geeignet sein. Ein Infrarot-Thermometer ist nützlich: Die Kerntemperatur sollte nach dem Braten nicht über 10–15 °C gestiegen sein. Das Schockabkühlen in Eiswasser nach dem Braten (optional) stoppt die Hitze sofort.
Tonkatsu
11,50 €
Paniertes Kleeschwein in japanischer Panko-Panade — mit Pflaumensauce und Weißkohlsalat
Zutaten — für 2 Personen
  • Schweinekarree (Kotelett ohne Knochen)*2 × 140 g
  • Panko-Semmelbrösel (grob)100 g
  • Weizenmehl3 EL
  • Eier*2 Stück
  • Salz, weißer Pfeffernach Geschmack
  • Rapsöl400 ml
  • Weißkohl, sehr fein gehobelt200 g
  • Reisessig1 EL
  • Sesam1 EL
  • Tonkatsu-Sauce (oder: 2 EL Worcestersauce + 1 EL Ketchup + 1 TL Sojasoße)4 EL
Zubereitung
  1. Schweineschnitzel zwischen Frischhaltefolie flach klopfen (1,5 cm). Rundum salzen und pfeffern.
  2. Klassische Panierung: Mehl → Ei → Panko. Das Schnitzel soll vollständig in Panko eingehüllt sein — leicht andrücken damit er haftet.
  3. Öl auf 170 °C erhitzen. Schnitzel 4–5 min. pro Seite frittieren bis tiefgolden. Herausnehmen, auf Rost (nicht Küchenpapier!) abtropfen lassen — der Dampf soll entweichen.
  4. Weißkohlsalat: Sehr fein gehobelten Kohl mit Reisessig, Sesam und Salz anmachen. Tonkatsu in 2 cm breite Streifen schneiden, auf dem Kraut anrichten. Tonkatsu-Sauce separat dazu.
Küchentipp: Panko sind japanische Semmelbrösel mit besonders groben, flockigen Krumen — sie geben eine viel luftigere, knusprigere Kruste als normale Brösel. Auf dem Rost abtropfen lassen ist wichtig: Auf Küchenpapier liegt der Boden im Dampf und wird weich. Das Schnitzel in Streifen schneiden macht es leichter zu essen und das Innere sieht appetitlich aus.
CrispyEbi
11,50 €
Tempura-Garnelen auf grünem Salat mit pikanter Mayonnaise und Yuzu-Trüffel-Dressing
Zutaten — für 2 Personen
  • Garnelen (groß, roh, ungeschält)*8 Stück
  • Tempurateig (wie Tofu-Tempura)1 Portion
  • Rapsöl zum Frittieren1 L
  • Gemischter Blattsalat100 g
  • Mayonnaise (Kewpie)3 EL
  • Sriracha1 TL
  • Sesamöl½ TL
  • Yuzu-Saft1 EL
  • Trüffelöl½ TL
  • Reisessig1 TL
  • Salznach Geschmack
  • Sesam, geröstet1 EL
  • Frühlingszwiebeln1 Stück
Zubereitung
  1. Garnelen schälen, Schwanz dran lassen. Längs einschneiden (Schmetterling) und den dunklen Darm entfernen. Gerade strecken und leicht flach drücken.
  2. Pikante Mayonnaise: Kewpie, Sriracha und Sesamöl verrühren. Yuzu-Trüffel-Dressing: Yuzu-Saft, Trüffelöl, Reisessig und Salz mischen.
  3. Garnelen durch den Tempurateig ziehen, am Schwanz halten. Öl auf 175 °C. Je 2–3 min. frittieren bis leuchtend goldgelb und kross. Sofort servieren.
  4. Salatbett mit Yuzu-Trüffel-Dressing anmachen. Garnelen darauf anrichten, pikante Mayo in Zickzacklinien darüber spritzen. Mit Sesam und Frühlingszwiebel-Ringen bestreuen.
Küchentipp: Kewpie ist japanische Mayonnaise mit Reisessig und Ei-Eigelb — cremiger und umami-reicher als europäische Mayo. Sie ist online und in Asialäden erhältlich und der Unterschied ist enorm. Trüffelöl sehr sparsam dosieren: Zu viel übertönt den Yuzu. Der Schwanz bleibt an der Garnele als 'Griff' beim Frittieren und sieht elegant aus.