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🍕 Suppen & Salate

Rezepte für 2 Personen · Japanisch & Asiatisch

Shiro Miso (vegan)
6,50 €
Japanische Misosuppe mit gerostetem Tofu, Seetang und Frühlingszwiebeln
Zutaten — für 2 Personen
  • Weiße Miso-Paste (Shiro Miso)3 EL
  • Dashi-Pulver (vegan: Kombu-Dashi)1 TL
  • Wasser600 ml
  • Fester Tofu*120 g
  • Wakame-Seetang (getrocknet)2 TL
  • Frühlingszwiebeln3 Stück
  • Sesamöl½ TL
  • Sesam, geröstet1 TL
Zubereitung
  1. Wakame in kaltem Wasser 5 min. einweichen, ausdrücken und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Tofu in 1 cm Würfel schneiden. In einer trockenen Pfanne ohne Fett von allen Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun rösten.
  3. Dashi-Pulver in 600 ml Wasser auflösen, aufkochen. Hitze auf niedrig reduzieren.
  4. Miso-Paste in einer Kelle mit etwas heißer Brühe auflösen (nie direkt in den kochenden Topf — Miso nicht kochen!). Tofu und Wakame zugeben. Mit Sesamöl abschmecken. Mit Frühlingszwiebeln und Sesam servieren.
Küchentipp: Miso niemals kochen — hohe Hitze zerstört die lebenden Kulturen und das feine Aroma. Immer erst die Suppe vom Herd nehmen, dann Miso einrühren. Shiro Miso (weiß) ist die mildeste und süßlichste Variante — ideal zum Einstieg. Dunkle Miso (Hatcho) hat einen viel intensiveren, fast rauchigen Geschmack.
Dobin Mushi
7,50 €
Japanische Teekannen-Suppe mit Dashi-Brühe, Venusmuscheln, Garnelen, Pak Choi und Shiitake
Zutaten — für 2 Personen
  • Kombu (Meeresalge, 10×10 cm)1 Stück
  • Katsuobushi (Bonitoflocken)20 g
  • Wasser800 ml
  • Venusmuscheln*200 g
  • Garnelen*4 Stück
  • Shiitake-Pilze4 Stück
  • Pak Choi½ Stück
  • Yuzu-Saft1 EL
  • Sojasauce (light)1 EL
  • Mirin1 EL
  • Salz½ TL
Zubereitung
  1. Ichiban Dashi (erste Brühe): Kombu in kaltem Wasser über Nacht einweichen (oder 30 min. bei 60 °C erhitzen). Kombu entfernen, Wasser auf 85 °C erhitzen. Bonitoflocken zugeben, 3 min. ziehen lassen (nicht kochen!). Durch ein feines Sieb passieren — das ist die Basis-Dashi.
  2. Dashi mit Sojasauce, Mirin, Yuzu-Saft und Salz abschmecken (mild, klar, aromatisch).
  3. Venusmuscheln in salzigem Wasser 1 Std. entbittern lassen. Shiitake in Scheiben schneiden, Pak Choi in Stücke. Garnelen schälen.
  4. Alle Zutaten in kleine Teekannen (Dobin) oder hitzebeständige Gläser schichten. Heiße Dashi-Brühe angießen. Zugedeckt 5–7 min. bei 90 °C ziehen lassen (nicht kochen). Am Tisch öffnen — der Duft ist das Erlebnis.
Küchentipp: Dobin Mushi ist ein Aromadampf-Gericht: Die Zutaten werden im heißen Dampf der Dashi gegart, nicht gekocht. Echte Dashi aus Kombu und Katsuobushi ist der Unterschied zu Pulver — sie hat eine Tiefe und Klarheit die kein Instant-Produkt erreicht. Die Suppe im Teekännchen am Tisch zu öffnen ist ein theatralisches Erlebnis.
Tomkhaphak (vegan)
7,50 €
Thailändische Kokossuppe mit Zitronengras, Shiitake, Ingwer und Chili
Zutaten — für 2 Personen
  • Kokosmilch (Vollfett)400 ml
  • Gemüsebrühe300 ml
  • Zitronengras2 Stangen
  • Galgant (oder Ingwer)30 g
  • Kaffirlimettenblätter4 Stück
  • Shiitake-Pilze150 g
  • Chili, frisch2 Stück
  • Limettensaft3 EL
  • Fischsauce (oder für vegan: Sojasauce)2 EL
  • Zucker1 TL
  • Koriander½ Bund
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
Zubereitung
  1. Zitronengras in 3 cm Stücke schneiden und mit dem Messerrücken anschlagen (öffnet die Aromaporen). Galgant in Scheiben schneiden. Kaffirlimettenblätter mittig brechen.
  2. Kokosmilch und Brühe mit Zitronengras, Galgant und Kaffirlimettenblättern aufkochen. 10 min. bei niedriger Hitze ziehen lassen (nicht wallend kochen).
  3. Zitronengras, Galgant und Limettenblätter herausnehmen (nur zum Aromatisieren). Shiitake und Chili zugeben, 5 min. köcheln.
  4. Mit Limettensaft, Fischsauce (oder Sojasauce) und Zucker abschmecken — die Tom Kha braucht die Balance aus sauer, salzig und leicht süß. Mit Koriander und Frühlingszwiebeln servieren.
Küchentipp: Tom Kha Gai ohne Hähnchen (Tomkhaphak = vegetarische Version) lebt von drei unverwechselbaren Aromen: Zitronengras, Galgant und Kaffirlimettenblätter. Diese Zutaten sind nicht austauschbar — Zitronengras ≠ Zitronensaft, Galgant ≠ Ingwer (sie schmecken völlig anders). Alle drei gibt es im Asiashop, oft auch gefroren.
Korean Kimchi Bowl (vegan)
9,90 €
Weißkohl, Avocado, Karotte, Pak Choi, Erdnuss, Mie-Nudeln und Sesam-Kimchi-Dressing
Zutaten — für 2 Personen
  • Mie-Nudeln oder Ramen-Nudeln100 g
  • Kimchi (vegan, Asialaden)80 g
  • Avocado1 Stück
  • Karotte1 Stück
  • Pak Choi1 Stück
  • Frühlingszwiebeln3 Stück
  • Geröstete Erdnüsse3 EL
  • Sesamöl2 EL
  • Reiessig1 EL
  • Sojasauce2 EL
  • Gochujang (koreanische Chilipaste)1 TL
  • Zucker1 TL
  • Sesam geröstet1 EL
Zubereitung
  1. Mie-Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abschrecken, mit etwas Sesamöl vermischen damit sie nicht kleben.
  2. Dressing: Kimchi-Saft (aus dem Glas), Sesamöl, Reisessig, Sojasauce, Gochujang und Zucker mischen.
  3. Karotte in Julienne schneiden (feine Streifen). Pak Choi in Salzwasser 2 min. blanchieren, abschrecken. Avocado in Scheiben schneiden.
  4. Nudeln in Schalen anrichten. Karotte, Pak Choi, Avocado und Kimchi-Stücke dekorativ nebeneinander darauf anordnen. Dressing drüber, mit Erdnüssen und Sesam bestreuen. Am Tisch umrühren.
Küchentipp: Kimchi ist fermentierter Kohl mit wilden Kulturen — er enthält Probiotika und hat einen komplexen Geschmack aus sauer, scharf, umami. Selbst gemachtes Kimchi ist fantastisch, aber gutes Fertigkimchi aus dem Asiashop (keine pasteurisierte Supermarkt-Version!) ist vollkommen ausreichend. Gochujang ist koreanische fermentierte Chilipaste — milder und tiefer als normale Chilisoße.
Japanese Caesar Salad
6,50 €
Grüner Salat, Daikon-Rettich, Sardellen-Miso-Dressing und knuspriger Panko-Crumble
Zutaten — für 2 Personen
  • Römischer Salat oder Eisbergsalat200 g
  • Daikon-Rettich80 g
  • Radieschen4 Stück
  • Sardellen (in Öl)3 Filets
  • Weiße Miso-Paste1 EL
  • Mayonnaise (Kewpie)3 EL
  • Zitronensaft1 EL
  • Knoblauch½ Zehe
  • Parmesan, gerieben (optional)2 EL
  • Panko-Semmelbrösel3 EL
  • Butter1 EL
  • Sesamöl½ TL
Zubereitung
  1. Miso-Caesar-Dressing: Sardellen, Miso, Kewpie, Zitronensaft, Knoblauch und Parmesan (falls verwendet) im Mixer oder mit Gabel cremig pürieren. Mit etwas Wasser auf Gießkonsistenz verdünnen.
  2. Panko-Crumble: Panko in Butter bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun rösten. Mit Sesamöl abschmecken, auf Küchenpapier abtropfen, abkühlen.
  3. Daikon-Rettich in dünne Scheiben hobeln. Radieschen vierteln. Salat in grobe Stücke reißen.
  4. Salat mit Dressing anmachen. Daikon und Radieschen dazu. Großzügig mit Panko-Crumble bestreuen — er soll kross bleiben und kurz vor dem Servieren drauf.
Küchentipp: Die japanische Interpretation des Caesar Salad tauscht Sardellen gegen Sardellen-Miso (umami² = noch tiefer), Croutons gegen Panko-Crumble (leichter, knuspriger), und das Dressing bekommt durch Kewpie-Mayo eine seidige Cremigkeit. Der Panko-Crumble erst kurz vor dem Servieren auflegen — er verliert in 2 Minuten seine Knusprigkeit durch die Feuchtigkeit des Dressings.